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MA „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ (einjährig)

In kompakter Form führt der Masterstudiengang „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ Absolventinnen und Absolventen vierjähriger Bachelorstudiengänge wie des Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ in nur einem Jahr zum Masterabschluss. Gegenüber dem zweijährigen Masterstudiengang „Modernes Japan“ ist die Anzahl der Mastermodule reduziert; hier setzen wir voraus, dass Sie während eines einjährigen Japanaufenthaltes Kompetenzen und Fähigkeiten erworben haben, die eine im Umfang reduzierte und um ein Jahr verkürzte Masterphase rechtfertigen.

Der einjährige Master umfasst aktuelle Themenbereiche der kultur- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung und bietet Ihnen die Möglichkeit, an die Kenntnisse und Kompetenzen anzuknüpfen, die Sie während des vorgelagerten einjährigen Japanaufenthaltes, insbesondere im Rahmen des Bachelor Plus erworben haben. Im Mittelpunkt stehen hierbei der Ausbau der fortgeschrittenen Sprachkompetenz, der individuellen und bereits während des Auslandsaufenthalts gesetzten Forschungsschwerpunkte und die gezielte Vorbereitung auf eine wissenschaftliche Tätigkeit. 

Das Studium kann zum Sommer- oder Wintersemester begonnen werden. Für den einjährigen Master wird ein Beginn zum Wintersemester empfohlen.

Der Studiengang ist konsekutiv und setzt den Abschluss der vierjährigen Bachelorstudiengangsvariante Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ oder eines vergleichbaren vierjährigen Bachelorstudiengangs (240 CP) voraus, bei dem mindestens 80 CP im Fach Japanologie bzw. in japanwissenschaftlichen Modulen nachgewiesen werden können. Sehr gute Englischkenntnisse sowie ein Japan-Aufenthalt von mindestens zwei Semestern sind ebenfalls notwendige Voraussetzungen zur Immatrikulation in den einjährigen Masterstudiengang „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“. 

Im Detail sind folgende Voraussetzungen erfüllen, um in den einjährigen Master-Studiengang aufgenommen werden zu können: 

  • Ein vierjähriger „Bachelor of Arts" (240 CP), bei dem mindestens 80 CP im Fach Japanologie/in japanwissenschaftlichen Modulen nachgewiesen werden können.

  • Japanisch-Sprachausbildung im Umfang von mindestens 74 SWS im Rahmen eines Japanologie-Studiums (Veranstaltungen aus Auslandsstudien in Japan können angerechnet werden). Oder: Zertifikat über das Bestehen des Japanese Language Proficiency Test (JLPT), mindestens Stufe N2.

  • Die Sprachkenntnisse müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung vorhanden sein; sie können nicht nachgeholt werden.

  • Ein Japan-Aufenthalt von mindestens zwei Semestern muss zusätzlich nachgewiesen werden.

Basis dieser Angaben ist die Eignungsfeststellungsordnung der Philosophischen Fakultät, die hier eingesehen werden kann.

Alle Studierenden, die in den Master-Studiengang Modernes Japan aufgenommen werden möchten, müssen sich einer Eignungsfeststellung unterziehen. Dies gilt für interne wie externe Bewerber und unabhängig vom Notendurchschnitt. Bei dieser Eignungsfeststellung wird überprüft, ob Sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. 

Bewerbungsfrist: Für interne und externe Bewerber gilt im WiSe der 15. August, im SoSe der 15. Februar.

Ablauf: Sie melden sich elektronisch für die Eignungsfeststellungsprüfung an und reichen Ihre Unterlagen als Pdf-Dateien ein. Hier finden Sie das Online-Portal für die Eignungsfeststellung. Zu dem Portal gibt es eine ausführliche Anleitung (Pdf-Datei).

Bewerbungsunterlagen:
 - Zeugnisse, Transcript of Records, Notenübersichten
 - Fachfremde Bewerber müssen Japanischkenntnisse vorweisen

Fehlende Noten/fehlendes BA-Zeugnis: 
 Falls noch nicht alle Ihre Leistungen bewertet wurden und Ihr BA-Zeugnis damit noch aussteht, kommt für Sie evtl. eine "vorläufige Einschreibung" in Frage. Alle Informationen hierzu finden Sie in diesen FAQ (Pdf-Datei). 

Wenn wir die besondere Eignung bei Ihnen feststellen, erhalten Sie ein Schreiben, mit dem Sie sich beim Studierenden-Service-Center (SSC) für den Master-Studiengang einschreiben können. Hierfür sind weitere Unterlagen notwendig (alle Informationen hierzu beim SSC). 

Unser einjähriger Master bietet Ihnen Lehrveranstaltungen zu aktuellen Themenbereichen der kultur- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung wie kultureller und gesellschaftlicher Wandel, Japan im globalen Kontext oder Medien- und Populärkultur. Zudem bauen Sie Ihre Sprachkompetenz für akademisches Japanisch weiter aus.    
 Hier ein kurzer Überblick über die Inhalte des einjährigen Masterprogramms:

  • Im ersten Semester vertiefen Sie Ihre Sprachkompetenz im Modul „Akademisches Japanisch“. Hier wird übersetzt, auf Japanisch über aktuelle Themen diskutiert und Sie lernen, wie man sich auf Japanisch akademisch ausdrückt.

  • Ebenfalls im ersten Semester absolvieren Sie das Themenmodul „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“. Dieses Modul ermöglicht Ihnen eine individuelle Schwerpunktsetzung nach Maßgabe Ihrer eigenen Forschungsinteressen. Hier wählen Sie zwei Lehrveranstaltungen zu aktuellen Themenbereichen der kultur- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung. 

  • Das Modul „Being Academic“ erstreckt sich über das erste und zweite Studiensemester. Hier verfolgen Sie ein eigenes wissenschaftliches Projekt und erhalten eine Dozentin/einen Dozenten des Instituts als Mentor/in.

Ihre Masterarbeit im zweiten Semester bildet den Abschluss Ihres Studiums.

Für Studierende, die sich neu einschreiben, gilt die Prüfungsordnung 2018. Wie das Studium genau aufgebaut ist, können Sie im Modulhandbuch sehen.

Unser einjähriger Masterstudiengang ermöglicht Ihnen, die Ergebnisse Ihrer empirischen Forschung aus dem vierjährigen Bachelor sowohl methodisch als auch theoretisch in einen größeren wissenschaftlichen Kontext zu stellen. Damit erwerben Sie eine hervorragende Voraussetzung für eine weiterführende, wissenschaftliche Karriere.

Darüber hinaus sind, ähnlich wie beim zweijährigen Master „Modernes Japan“, auch für die Absolventinnen und Absolventen des einjährigen Masterstudiengangs Berufsfelder wie Presse- und Verlagswesen, Medien, Journalismus, Bibliotheken, Museen und Archive, Kulturinstitute, Erwachsenenbildung oder internationale Organisationen und Wirtschaftsunternehmen relevant.

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