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26. Gender-Workshop zur Japanforschung 2019

In diesem Jahr wird der Gender-Workshop zur Japanforschung wie immer vor der Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) stattfinden. Der Termin ist der 7. und 8. November 2019, Tagungsort ist die Ruhr-Universität Bochum.

Seit seiner Gründung 1992 bietet der Workshop ein Forum für die Präsentation und Diskussion genderbezogener Themen der (Japan-)Forschung.

Wir wollen vermehrt neuen Entwicklungen Raum geben, die deutlich machen, in welcher Weise Gender eine eminent wichtige, aber niemals isoliert zu betrachtende Kategorie der wissenschaftlichen Analyse darstellt. Die vielfache Verschränkung von Gender mit anderen Dimensionen der Differenz (Nation, Kultur, Ethnie, Klasse, Sexualität, Behinderung, Körperlichkeit, Alter, Sprache, usw.) gilt es in (inter)disziplinären Fragestellungen immer neu zu durchleuchten und sichtbar zu machen. In diesem Sinne streben wir auch thematische Öffnungen an, die sowohl ‚Geschlecht‘ als auch ‚Japan‘ de-essentialisieren, indem sie sich verstärkt intersektionalen Fragestellungen sowie transkulturellen und transnationalen Kontextualisierungen japanischer Verhältnisse im asiatischen und globalen Rahmen zuwenden.

 

Andrea Germer und Annette Schad-Seifert

in Zusammenarbeit mit Anna-Lena von Garnier und Antonia Huber

 


Donnerstag, 07.11.2018 / Thursday, 7th November 2019

13:00–13:30 Uhr                              
Introduction (English)                                         
Andrea Germer, Annette Schad-Seifert, Anna-Lena von Garnier, Antonia Huber (Universität Düsseldorf)       

13:30–14:15 Uhr                               
Intersectional Conflicts and Processual Intersectionality in Germany and Japan (English)
Ilse Lenz (Universität Bochum)

14:15–15:00 Uhr                               
Narrating Assisted Reproduction in Japan (English)
Vera Mackie (University of Wollongong/Universität Düsseldorf DAAD Visiting Professor)

15:00–15:30 Uhr                               
Coffee Break / Kaffeepause

15:30–16:15 Uhr                              
Law and Policy on Transgender in Japan: Towards “Trans Rights as Human Rights” (English)
Hiroyuki Taniguchi (Kanazawa University/ Universität Düsseldorf Visiting Professor)

16:15–17:00 Uhr                               
Normalizing Misogyny: Verbal Abuse of Female Politicians on Japanese Twitter (English)
Tamara Fuchs (Universität Erlangen-Nürnberg)

17:00–17:15 Uhr                               
Short Break / Kurze Pause

17:15 –18:00 Uhr                              
Student Study Group “Critical History Studies”: The “Comfort Women” Issue in Düsseldorf (English)    
Caroline Ruhl & Sebastian Sabas  (Universität Düsseldorf)       

 


Freitag, 08.11.2018 / Friday, 8th November 2019

9:00–9:15 Uhr                                   
Greetings (German)

9:15–10:00 Uhr                                
Das Thema Vergewaltigung in der japanischen Gegenwartsliteratur am Beispiel von Uchida Shungikus Fazā fakkā (German
Marija Tomic (Universität Wien)

10:00–10:45 Uhr                               
„Minna to issho ni suru na“: Genderkonstruktionen in digitalen Spielen für den japanischen Mainstream-Markt (German)
Christina Gmeinbauer (Universität Wien)

10:45–11:15 Uhr                               
Kaffeepause / Coffee Break

11:15–12:00 Uhr                               
Abschlussdiskussion / Concluding Discussion

Verantwortlichkeit: