Bachelor Plus: Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung

Der Bachelor Plus: Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung ist ein vom DAAD und dem Bundesministerium für Forschung und Bildung finanziertes Programm zur Internationalisierung der Hochschulen. Er erweitert den bisherigen Bachelorstudiengang Modernes Japan zu einem vierjährigen Studium mit integriertem einjährigen Auslandsaufenthalt.

Schwerpunkte der Studiengangsvariante sind die Planung und Umsetzung von kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten der Studierenden in Japan. Während des anrechenbaren Studiums an japanischen Partneruniversitäten bereiten die Studierenden Projekt- und Abschlussarbeiten vor und werden in eLearning-Veranstaltungen betreut.

undefinedVorteile des Bachelor Plus

undefinedStudienverlauf und Studieninhalte

undefinedBetreuung

undefinedBewerbung

undefinedStudierende

Die Studierenden verbringen ein Jahr an unseren japanischen Partneruniversitäten und können sich die dort erbrachten Leistungen vollständig anerkennen lassen. Sie führen vor Ort in Japan ein eigenes empirisches Forschungsprojekt durch und bauen später ihre Bachelorarbeit darauf auf. Dieses Vorhaben wird mit Online-Kolloquium per Webkonferenz und Onlinesprechstunden intensiv durch unser Projektteam betreut. Nach Abschluss des Bachelor Plus haben die Studierenden die Möglichkeit, einen verkürzten undefinedeinjährigen Masterstudiengang zu absolvieren, so dass sie ihr Studium in insgesamt fünf Jahren absolvieren können - ebenso schnell wie beim regulären dreijährigen Bachelor und anschließendem regulären zweijährigen Master. Erfahrungsberichte zum BA+ gibt es in unserem sozialen Netzwerk undefinedTomonetto (Anmeldung erforderlich).

Studienverlauf und Studieninhalte

 

Der Bachelor Plus ist als Studiengangsvariante des regulären dreijährigen Bachelorstudiengangs Modernes Japan im Kernfach konzipiert. Ob regulärer Bachelor Modernes Japan oder Bachelor Plus - der Studienverlauf ist in den ersten drei Semestern identisch. Nach einer erfolgreichen Bewerbung im dritten Semester beginnt im vierten Semester die ak­tive Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt: Im Seminar "Einführung in die empi­rische Japanforschung" (zu belegen in KTM oder STM) erwerben die Studierenden theoretische und praktische Grundlagen, die auf die Durchführung des Forschungsvorhabens zugeschnitten sind. Für alle Studierenden, die den vierjährigen Bachelor Plus anstreben, ist dieses Seminar verpflichtend. Während des zweisemestrigen Auslandsstudiums an einer japanischen Partneruniversität im fünften und sechsten Fachsemester arbeiten die Studierenden an ihren Feldforschungsprojekten. Begleitend zur Feldforschung präsentieren und diskutieren die Studierenden die Planung und Ergebnisse im Online-Forschungskolloquium. Darüber hinaus belegen die ProgrammteilnehmerInnen thematische Seminare ihrer Wahl auf Japanisch und Englisch aus dem An­gebot der jeweiligen Partneruniversität (Modul Interdisziplinäre Japanstudien) und erweitern ihre Sprachkompetenz in den Sprachkursen der japanischen Partneruniversität (Module Erweiterte Sprachpraxis 1 und 2). Nach der Rückkehr aus Japan verlaufen das siebte und achte Fachsemester identisch mit dem fünften und sechsten Fachsemester des regulären dreijährigen Bachelorstudienganges Modernes Japan im Kernfach. Im Sinne der forschungsorientierten Ausrichtung des Bachelor Plus integrieren die Studierenden die in Japan durchgeführte Forschung in die Projekt- bzw. Bachelorarbeit.

Betreuung

Projektleitung:

undefined Prof. Dr. Shingo Shimada

Projektkoordination und Lehre:

undefinedMichiko Uike-Bormann M.A., Tel.: +49 211 81-15487, Gebäude 24.21., Raum 04.71

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt im dritten Studiensemester im Rahmen der Ausschreibung für einen Studienplatz an einer japanischen Partneruni­versität (Chiba, Keiô, Nanzan, Osaka oder Ryûkyû Universität). Der Japanaufenthalt wird im darauffolgenden Wintersemester angetreten. Voraussetzungen sind ein überzeugendes Forschungsvorhaben (empirisches Forschungsprojekt) für den Japanaufenthalt sowie der Abschluss der Sprachmodule 1 und 2 und des Moduls Regionalwissenschaftliche Grundlagen mit einer Durchschnittsnote von insgesamt mindestens 2,5. Das Thema des Forschungsprojektes ist frei wählbar, sollte jedoch empirische Arbeit vor Ort beinhalten (z.B. Interviews, Feldbeobachtungen).

Folgende Unterlagen müssen bei der Bewerbung eingereicht werden:

  • Anschreiben/kurzes Motivationsschreiben (ca. 1 Seite)
  • Lebenslauf
  • Exposé zu Ihrem Forschungsvorhaben, das Sie in Japan durchführen möchten (Projektbeschreibung, sollte auch methodische Vorgehensweise enthalten, 250 Wörter)
  • Eine Übersicht über die bisher erbrachten Studienleistungen

Anforderungen bei Bewerbung:

  • Geplantes empirisches Forschungsprojekt für den Japanaufenthalt
  • Bestandene Abschlussprüfung MRG
  • Bestandene Sprachmodule 1 und 2
  • Mindestdurchschnittsnote: 2,5 (von allen abgelegten Abschlussprüfungen im Fach Modernes Japan)

Anforderungen bei Antritt des Japanaufenthaltes:

  • Bestandene Sprachmodule 1, 2, 3 und 4 abgeschlossene Lehrveranstaltung "Einführung in die empirische Japanforschung" (belegt in KTM oder STM)

Studierende

Vorangegangene Jahrgänge

undefinedErster Jahrgang

undefinedZweiter Jahrgang

undefinedDritter Jahrgang

undefinedVierter Jahrgang

undefinedFünfter Jahrgang

undefinedSechster Jahrgang

undefinedSiebter Jahrgang

 

Aktueller Jahrgang

Japanaufenthalt Wintersemester 2018/2019 bis Sommersemester 2019 

Christin Benckenstein (Universität Chiba – 千葉大学)

Forschungsprojekt: 

"Formen der Identitätskonstruktion bei binationalen Jugendlichen in Japan" (Arbeitstitel)

Martina Bödler (Universität Chiba – 千葉大学)

Forschungsprojekt: 

"Gay Activism unter Lesern und Zeichnern von Boys Love

Joshua Fricke (Universität Osaka – 大阪大学)

Forschungsprojekt: "Die Sichtweise auf ihre Arbeit von MitarbeiterInnen in Einrichtungen für behinderte Menschen in Japan" 

Maria Liziakin (Keiô Universität, Tôkyô – 慶應義塾大学)

Forschungsprojekt: 

"Ein alternativer Lebensstil? - Biographien und Zukunftsperspektiven von Visual-Kei-Musikern"

Lisa Tannigel (Ryûkyû Universität, Okinawa – 琉球大学)

Forschungsprojekt:

"Frauenbewegung in Okinawa"

Angelina Wierig (Keiô Universität, Tôkyô – 慶應義塾大学)

Forschungsprojekt: 

"Zwischen kitsuke und kosei: Der Kimono als Distinktionsmittel in der japanischen Gegenwartsgesellschaft"

Bachelor Plus Projektkoordinatorin

Photo of Michiko  Uike-Bormann

Michiko Uike-Bormann M. A.

Gebäude: 24.21
Etage/Raum: 04.71
Tel.: +49 211 81-15487

Sprechstunde

Vorlesungszeit: Nach Vereinbarung
Vorlesungsfreie Zeit: Nach Vereinbarung

Bachelor Plus Projektleiter

Univ.-Prof. Dr. Shingo Shimada

Gebäude: 24.21
Etage/Raum: 04.69
Tel.: +49 211 81-10798

Sprechstunde

Vorlesungszeit: mittwochs von 16.30 bis 17.00

Vorlesungsfreie Zeit: 21.08., 5.9., 29.9. und 4.10. jeweils von 16-17 Uhr

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenRedaktionsteam Institut Modernes Japan