Kontakt

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Wiss. Mitarbeiterin

Dr. Julia Siep

Gebäude: 24.51
Etage/Raum: 01.21
Tel.: +49 211 81-12937
Fax: +49 211 81-14714

Sprechstunde

Vorlesungszeit: Mo 12.30–13.30 Uhr & n.V.
Vorlesungsfreie Zeit: 25.7., 22.8., 29.8., 19.9., 26.9., 10.10. (12:30–13.30 Uhr) und n.V.

Kurzprofil

Julia Siep wurde 1979 in Duisburg geboren. Sie schloss ihr Hochschulstudium an der Heinrich-Heine-Universität 2003 mit einem Magister in Romanischer Philologie (Italienisch), Modernes Japan und Medienwissenschaften ab. In ihrer Arbeit als wissenschaftliche Angestellte hat sie sich auf den Bereich der Gender Studies (Mütterlichkeitskonstruktionen zwischen 1860 und 1945) sowie auf japanische Medien und Populärkultur spezialisiert. 2009 hat sie ihre Promotion abgeschlossen.

Forschungsinteressen

  • Japanische Populärkultur (auch: in Deutschland)
  • Medien Japans
  • Gender Studies
  • Mütterlichkeitsforschung (insbesondere in der Verbindung mit Nationalismus)

Abgeschlossenes Dissertationsprojekt:
undefinedNationalisierte Mütterlichkeit als Phänomen der Moderne. Frauenzeitschriften in Japan, Deutschland und Italien der 1930er Jahre

Lebenslauf

26. Mai 1979

geboren in Duisburg

1998-2003

Magisterstudium Romanische Philologie (Italianistik), Modernes Japan und Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

12.2003 - 12.2004

Wissenschaftliche Hilfskraft im Fach Modernes Japan (HHU)

1.2005 - 12.2006

Tätigkeit als wissenschaftliche Angestellte (Modernes Japan) im Rahmen des HWP-Projekts Nation – Kultur – Gender: Konstruktionen der Mütterlichkeit im japanischen, deutschen und italienischen Nationbildungsprozess zwischen 1860 und 1945

Seit Juli 2006

Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl Modernes Japan I

7.2009

Nominierung für den Lehrpreis 2009 der HHU Düsseldorf

9.2009

Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“

11.2009

Promotion in dem Fach Modernes Japan, HHU Düsseldorf, zu dem Thema „Nationalisierte Mütterlichkeit als Phänomen der Moderne. Frauenzeitschriften in Japan, Deutschland und Italien in den 1930er Jahren“

 

 

Stipendien/Auslandsaufenthalte

 

Juni - August 2002

Stipendium der Japan Foundation für einen Auslandsaufenthalt in Ôsaka, Japan (Sprachintensivkurs)

Juni 2005

Förderung der Teilnahme am 9. Internationalen und Interdisziplinären Frauenkongress Women’s Worlds 2005 in Seoul durch die DFG (aktive Teilnahme durch eigenen Vortrag)

November 2005

Stipendium der Frauenförderung der Philosophischen Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für einen Bibliotheksaufenthalt in Florenz

August-September 2006

Bibliotheksaufenthalt in Tokyo


Publikationen

2007 [Julia Schmitz, zusammen mit Michiko Mae]: „Zwischen Öffentlichkeit und Privatheit: Die moderne Familie in Japan und Deutschland bis 1945.“ In: Japanstudien 19. Familie(n). München: Iudicium, 49–79.

2011: Nationalisierte Mütterlichkeit als Phänomen der Moderne. Frauenzeitschriften in Japan, Deutschland und Italien der 1930er Jahre. München: Meidenbauer.

2012: „Shôjo-Manga und die mediale Repräsentation von Differenzen“. In: NOAG Jg. 81/82, Nr. 187–188, S. 147–164.

2013: „Lolita goes global. Eine Mode-Subkultur im Zeichen transkultureller Strömungen.“ In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth (Hg.) (2013): Nipponspiration. Japonismus und japanische Populärkultur im deutschsprachigen Raum. Köln: Böhlau (erscheint im Herbst 2013).

Rezensionen (in DJAS)

Dollase, Hiromi Tsuchiya (2011): „Choosing your Family: Reconfiguring Gender and Familial Relationships in Japanese Popular Fiction”. In: The Journal of Popular Culture. 44:4, S. 755–772.

Kiuchi, Yuya (2009): “An Alternative African American Image in Japan: Jero as the Cross-Generational Bridge between Japan and the United States”. In: The Journal of Popular Culture. 42:3, S. 515–529.

Tsutsui, William (2008): “Nerd Nation: Otaku and Youth Subcultures in Contemporary Japan”. In: Education about Asia. 13:3, S. 12–18.

Vorträge

„Nationalisierte Mütterlichkeit? Die (japanische) Frau in den 1930er Jahren“, 04.05.2011, Universität Hamburg.

„Die Repräsentation von (geschlechtlichen, kulturellen und sozialen) Differenzen im Shôjo-Manga“, 01.10.2009, Japanologentag in Halle.

„The Construction of Motherhood in Extremely Nationalist Regimes – Japan, Germany and Italy in the Early 1930s”, 19.06.2009, Symposium “Asia after Versailles” in München.

“Familie zwischen Privatheit und Öffentlichkeit – Japan und Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren“, 23.11.2007, Gender-Workshop „Geschlechterforschung zu Japan“ in Berlin.

„Mutterkult der 1930er Jahre – japanische, deutsche und italienische Frauenzeitschriften im Vergleich“, 11.11.2006, VSJF-Jahrestagung (Fachgruppe Medien und Kultur) in Hamburg.

„The Construction of Motherhood – Japanese Ultranationalism and Italian Fascism“, 21.06.2005, Women’s Worlds in Seoul, Südkorea.

Vorstellung des Dissertationsvorhabens, 25.05.2005, Bochumer Mittagsforum.

Veranstaltungsorganisation

undefinedGender-Workshop „Geschlechterforschung zu Japan“ (Schirmherrinnen Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae, Prof. Dr. Ilse Lenz)

Organisation seit 2005 (zusammen mit Phoebe Holdgrün und Ina Hein)

Symposium „Vom Japonismus zur Japanimation“
20.05.2011, Goethe-Museum Düsseldorf

Studentische Tagung „Japanische Populärkultur in Deutschland“
06.02.2010, Universität Düsseldorf

Workshop „Japan-Pop“
20.01.2010, Universität Düsseldorf

Studentische Tagung „Japanische Populärkultur in Deutschland“
25.07.2009 (zusammen mit Christian Tagsold)

Mithilfe bei verschiedenen Workshops und Symposien
z.B. Kultursymposium „Familie in der Krise oder Familie mit neuen Chancen?“ (25.05.2007, Goethe-Museum Düsseldorf)

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