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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Elisabeth Scherer

Gebäude: 24.53
Etage/Raum: 01.96
Tel.: +49 211 81-14617

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Kurzprofil

Elisabeth Scherer studierte von 2000 bis 2006 Japanologie und Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen und an der Dôshisha Universität in Kyôto. Ihre im September 2009 abgeschlossene Dissertation, betreut von Prof. Klaus Antoni (Tübingen), widmet sich weiblichen Geistern im japanischen Film und deren kulturhistorischen Ursprüngen. Diese Arbeit wurde von der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg unterstützt und mit dem Promotionspreis der Universität Tübingen ausgezeichnet. Von August bis November 2008 war Elisabeth Scherer außerdem Stipendiatin am DIJ Tôkyô. Seit April 2009 ist sie am Institut Modernes Japan als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Im Wintersemester 2015/16 hat sie den Lehrstuhl I der Japanologie an der Universität Erlangen vertreten und im Wintersemester 2016/17 den Lehrstuhl I des Instiuts für Modernes Japan in Düsseldorf. 

Elisabeth Scherers Dissertation ist im August 2011 im transcript-Verlag erschienen: Spuk der Frauenseele. Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge

Forschungsinteressen

  • Japanische Populär- und Medienkultur
  • Inter- und Transmedialität
  • Literatur
  • Gender Studies
  • Japan-Bilder und Japan-Rezeption im Westen
  • Religiosität und Ritual

Publikationen

Monographie

Herausgeberschaften

Aufsätze

  • 2020 [Band in Vorbereitung] „Raum schaffen für Glauben und Gemeinschaft: Die Praxis in einer Gruppe der Sôka Gakkai in Düsseldorf“. In: Wachutka, Michael (Hg.): Heilige Orte und sakraler Raum in den Religionen Japans. München: Iudicium.
  • 2020 [mit Timo Thelen und Sangkyun Kim] „Film tourism impacts: a multi-stakeholder longitudinal approach“. Tourism Recreation Research
  • 2019 „Revisiting a national institution: NHK’s morning drama (asadora) in transition“East Asian Journal of Popular Culture 5(2), S. 101–109.
  • 2019 „An everyday glimpse of the nation: NHK’s morning drama (asadora) and rituality“. East Asian Journal of Popular Culture 5(2), S. 111–126.
  • 2019 „Kartographie des Anderen – Die Verortung von Outcasts auf Karten der Edo-Zeit und gegenwärtige Karten-Skandale“. In: Köhn, Stephan (Hg.): Im Schatten der Gesellschaft, im Zentrum der Kultur? – Zu Bedeutung und Einfluss der Outcasts auf das Leben der Edo-Zeit. Wiesbaden: Harrassowitz.
  • 2018 „Between Nationalist Appropriation and Globalized Faith: The Spectrum of ‘Religion’ in Contemporary Japan“. In: Schnabel, Annette; Reddig, Melanie; Winkel, Heidemarie (Hg.): Religion in Context. Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos, S. 209–221. 
  • 2018 „Kleine Soldaten und Krankenschwestern im Dienste der Nation: Das Kindheitsritual des shichigosan zur Zeit des Pazifikkriegs“. In: Wachutka, Michael; Schrimpf, Monika; Staemmler, Birgit (Hg.): Religion, Politik und Ideologie. Beiträge zu einer kritischen Kulturwissenschaft. Festschrift für Klaus Antoni zum 65. Geburtstag. München: Iudicium, S. 151–167.
  • 2018 [mit Timo Thelen] „Drama Offscreen: A Multi-Stakeholder Perspective on Film Tourism in Relation to the Japanese Morning Drama Asadora)“. In: Kim, Sean; Reijnders, Stijn (Hg.): Film Tourism in Asia. Perspectives on Asian Tourism. Singapore: Springer, S. 69–86.
  • 2017 [mit Timo Thelen] „On countryside roads to national identity: Japanese morning drama series (asadora) and contents tourism“. Japan Forum, S. 1–24.
  • 2016 „Elaborate 'Contact Spaces': Staging Japanese Gardens for Western Cinema“. In: Die Gartenkunst 28/2 („Asian Gardens in the West“), S. 301–308.
  • 2016 [mit Timo Thelen] „Auf Mares Spuren durchs Hinterland. Publikumsaktivität und Vermarktungsstrategien zu japanischen TV-Serien am Beispiel des asadora Mare“. In: Schönbein, Martina; Stein, Juliane (Hg.): Facetten der japanischen Populär- und Medienkultur 3. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 225–278.
  • 2016 „Well-Travelled Female Avengers. The Transcultural Potential of Japanese Ghosts“. In: Bräunlein, Peter (Hg.): Ghost-Movies in Southeast Asia and beyond. Narratives, cultural contexts, audiences. Leiden: Brill, S. 61–82.
  • 2016 [mit Christian Tagsold] „Die Komik des Vergessens. Altersdemenz im japanischen Film am Beispiel von ‚Pecoross’ Mother and her Days‘“. In: Herwig, Henriette; von Hülsen-Esch, Andrea (Hg.): Alte im Film und auf der Bühne. Neue Altersbilder und Altersrollen in den darstellenden Künsten. Bielefeld: Transcript, S. 193–211.
  • 2016 „Was heißt ‚japanisch‘ heiraten? Gegenwärtige Shintō-Hochzeiten zwischen ‚Tradition‘ und Individualisierung“. In: Helmut Brall-Tuchel (Hg.): Hochzeiten in transkultureller Perspektive. Düsseldorf: Düsseldorf University Press, S. 141–170.
  • 2016 „Alternative Lebensmodelle von der Stange? Konstruktion und Rezeption von Geschlechteridentität in japanischen Fernsehserien (terebi dorama)“. In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth; Hülsmann, Katharina (Hg.): Japanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch. Wiesbaden: Springer VS, S. 149–175.
  • 2015 "Austausch des Grauens. J-Horror als transkulturelles Genre". In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth (Hg.): Japan-Pop without borders? Transkulturalität und Subkulturen in der japanischen Populärkultur. Düsseldorf: Düsseldorf Unversity Press, S. 153–179.
  • 2015 "Japanische Populärkultur ohne Grenzen?". In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth (Hg.): Japan-Pop without borders? Transkulturalität und Subkulturen in der japanischen Populärkultur. Düsseldorf: Düsseldorf Unviersity Press, S. 9–17.
  • 2014 "Haunting Gaps: Gender, Modernity, Film and the Ghosts of Yotsuya Kaidan". In: Journal of Modern Literature in Chinese 12.1, Special Issue on "Recognizing Ghosts", S. 73–88.
  • 2014 "Entwürfe einer Metropole. Tokyo in Filmen westlicher RegisseurInnen." In: Nachreiner, Thomas; Podrez, Peter (Hg.): Fest-Stellungen. Dokumentation des 25. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums. Marburg: Schüren, S. 381–391.
  • 2014 "The hole that leads to hell. Monströse Weiblichkeit in Filmen von Takashi Miike." In: Tanja Prokic (Hg.): Film-Konzepte 34. Takashi Miike. München: edition text + kritik, S. 48–61.
  • 2013 "Verliebt, verbündet, verfilmt. Japan als Thema des deutschen Spielfilms". In: Nipponspiration. Japonismus und japanische Populärkultur im deutschsprachigen Raum. Köln: Böhlau, S. 201–231.
  • 2013 "'Neben ihm die zierliche Gestalt der Liebsten': Performanz von gender in japanischen Hochzeitsritualen". In: Köhn, Stephan; Moser, Heike (Hg.): Frauenbilder – Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 51–72.
  • 2012 "Lexikon der wilden Ungetüme. Eine Bildrolle in der Langen Foundation erweist sich als bedeutendes frühes Zeugnis der japanischen yōkai-Überlieferung". In: Unheimlich prominent. Yôkai und yûrei in der japanischen Kulturgeschichte (DJAS 4), S. 4–26.   Hier herunterladen
  • 2011/12 "Betörende schwarze Schlingen. Die fetischistische Markierung weiblicher Haare im japanischen Film". In: NOAG Jg. 81/82, Nr. 187–188, S. 103–126.

Lexikonartikel

  • 2016 „Kaidan Kasane ga fuchi“ und „Ugetsu Monogatari“. In: Murguia, Salvador (Hg.): Encyclopedia of Japanese Horror Films. Lanham: Rowman & Littlefield, S. 166–168 u. S. 343–344.

Rezensionen

Filmkritiken (erschienen im Blog Modernes Japan)

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