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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Elisabeth Scherer

Gebäude: 24.21
Etage/Raum: 05.74
Tel.: +49 211 81-14354

Sprechstunde

Vorlesungszeit: Mo 15.30–16.30 Uhr und nach Vereinbarung
Vorlesungsfreie Zeit: nach Vereinbarung (Urlaub vom 4.8.-11.8.)

Kurzprofil

Elisabeth Scherer studierte von 2000 bis 2006 Japanologie und Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen und an der Dôshisha Universität in Kyôto. Ihre im September 2009 abgeschlossene Dissertation, betreut von Prof. Klaus Antoni (Tübingen), widmet sich weiblichen Geistern im japanischen Film und deren kulturhistorischen Ursprüngen. Diese Arbeit wurde von April 2007 bis März 2009 von der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg unterstützt und wurde mit dem Promotionspreis der Universität Tübingen ausgezeichnet. Von August bis November 2008 war Elisabeth Scherer außerdem Stipendiatin am DIJ Tôkyô. Seit April 2009 ist sie am Institut Modernes Japan als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, und sie vertritt derzeit den Lehrstuhl I des Instituts. Im Wintersemester 2015/16 hat sie den Lehrstuhl I der Japanologie an der Universität Erlangen vertreten. 

Elisabeth Scherers Dissertation ist im August 2011 im transcript-Verlag erschienen: Spuk der Frauenseele. Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge

Forschungsinteressen

  • Japanische Populär- und Medienkultur, insbesondere Film
  • Inter- und Transmedialität
  • Gender Studies
  • Japan-Bilder und Japan-Rezeption im Westen
  • Religiosität und Ritual

Publikationen

Monographie

  • 2011 Spuk der Frauenseele. Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge. Bielefeld: transcript.

Herausgeberschaften

  • 2016 [mit Michiko Mae und Katharina Hülsmann] undefinedJapanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch. Wiesbaden: Springer VS.
  • 2015 [mit Michiko Mae] Japan-Pop without borders? Transkulturalität und Subkulturen in der japanischen Populärkultur. Düsseldorf: Düsseldorf Unversity Press.
  • 2013 [mit Michiko Mae] undefinedNipponspiration. Japonismus und japanische Populärkultur im deutschsprachigen Raum. Köln: Böhlau.
  • 2012 Unheimlich prominent. Yôkai und yûrei in der japanischen Kulturgeschichte. Düsseldorfer Japanstudien (DJAS), Bd. 4.   Hier herunterladen
  • 2011 [mit Michiko Mae] Japan-Pop-Revolution: Neue Trends der japanischen Gesellschaft reflektiert in der Popkultur. Düsseldorf: Düsseldorf University Press.
  • 2006 [mit Klaus Antoni] Die subtile Sprache der Kultur: Interkulturelle Kommunikation im Bereich deutsch-japanischer Firmenkooperationen. Münster: LIT.

Aufsätze

  • 2017 [mit Timo Thelen, Band in Vorbereitung] „Drama Offscreen: A Multi-Stakeholder Perspective on Film Tourism in Relation to the Japanese Morning Drama (asadora)“. In: Kim, Sean; Reijnders, Stijn (Hg.): Film Tourism in Asia: Evolution, Transformation and Trajectory. Springer.
  • 2016 „Elaborate 'Contact Spaces': Staging Japanese Gardens for Western Cinema“. In: Die Gartenkunst 28/2 („Asian Gardens in the West“), S. 301–308.
  • 2016 [mit Timo Thelen] „Auf Mares Spuren durchs Hinterland. Publikumsaktivität und Vermarktungsstrategien zu japanischen TV-Serien am Beispiel des asadora Mare“. In: Schönbein, Martina; Stein, Juliane (Hg.): undefinedFacetten der japanischen Populär- und Medienkultur 3. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 225–278.
  • 2016 „Well-Travelled Female Avengers. The Transcultural Potential of Japanese Ghosts“. In: Bräunlein, Peter (Hg.): undefinedGhost-Movies in Southeast Asia and beyond. Narratives, cultural contexts, audiences. Leiden: Brill, S. 61–82.
  • 2016 [mit Christian Tagsold] „Die Komik des Vergessens. Altersdemenz im japanischen Film am Beispiel von ‚Pecoross’ Mother and her Days‘“. In: Herwig, Henriette; von Hülsen-Esch, Andrea (Hg.): undefinedAlte im Film und auf der Bühne. Neue Altersbilder und Altersrollen in den darstellenden Künsten. Bielefeld: Transcript, S. 193–211.
  • 2016 „Was heißt ‚japanisch‘ heiraten? Gegenwärtige Shintō-Hochzeiten zwischen ‚Tradition‘ und Individualisierung“. In: Helmut Brall-Tuchel (Hg.): Hochzeiten in transkultureller Perspektive. Düsseldorf: Düsseldorf University Press, S. 141–170.
  • 2016 undefined„Alternative Lebensmodelle von der Stange? Konstruktion und Rezeption von Geschlechteridentität in japanischen Fernsehserien (terebi dorama)“. In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth; Hülsmann, Katharina (Hg.): Japanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch. Wiesbaden: Springer VS, S. 149–175.
  • 2015 "Austausch des Grauens. J-Horror als transkulturelles Genre". In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth (Hg.): Japan-Pop without borders? Transkulturalität und Subkulturen in der japanischen Populärkultur. Düsseldorf: Düsseldorf Unversity Press, S. 153–179.
  • 2015 "Japanische Populärkultur ohne Grenzen?". In: Mae, Michiko; Scherer, Elisabeth (Hg.): Japan-Pop without borders? Transkulturalität und Subkulturen in der japanischen Populärkultur. Düsseldorf: Düsseldorf Unviersity Press, S. 9–17.
  • 2014 undefined"Haunting Gaps: Gender, Modernity, Film and the Ghosts of Yotsuya Kaidan". In: Journal of Modern Literature in Chinese 12.1, Special Issue on "Recognizing Ghosts", S. 73–88.
  • 2014 "Entwürfe einer Metropole. Tokyo in Filmen westlicher RegisseurInnen." In: Nachreiner, Thomas; Podrez, Peter (Hg.): Fest-Stellungen. Dokumentation des 25. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums. Marburg: Schüren, S. 381–391.
  • 2014 "The hole that leads to hell. Monströse Weiblichkeit in Filmen von Takashi Miike." In: Tanja Prokic (Hg.): Film-Konzepte 34. Takashi Miike. München: edition text + kritik, S. 48–61.
  • 2013 "Verliebt, verbündet, verfilmt. Japan als Thema des deutschen Spielfilms". In: Nipponspiration. Japonismus und japanische Populärkultur im deutschsprachigen Raum. Köln: Böhlau, S. 201–231.
  • 2013 "'Neben ihm die zierliche Gestalt der Liebsten': Performanz von gender in japanischen Hochzeitsritualen". In: Köhn, Stephan; Moser, Heike (Hg.): Frauenbilder – Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 51–72.
  • 2012 "Lexikon der wilden Ungetüme. Eine Bildrolle in der Langen Foundation erweist sich als bedeutendes frühes Zeugnis der japanischen yōkai-Überlieferung". In: Unheimlich prominent. Yôkai und yûrei in der japanischen Kulturgeschichte (DJAS 4), S. 4–26.   Hier herunterladen
  • 2011/12 "Betörende schwarze Schlingen. Die fetischistische Markierung weiblicher Haare im japanischen Film". In: NOAG Jg. 81/82, Nr. 187–188, S. 103–126.

Lexikonartikel

  • 2016 „Kaidan Kasane ga fuchi“ und „Ugetsu Monogatari“. In: Murguia, Salvador (Hg.): undefinedEncyclopedia of Japanese Horror Films. Lanham: Rowman & Littlefield, S. 166–168 u. S. 343–344.

Rezensionen

Filmkritiken (erschienen im Blog Modernes Japan)

Vorträge

  • „On Countryside Roads to National Identity: Japanese Morning Drama Series (Asadora) and Contents Tourism.”
    Konferenz „Locating Imagination: Popular Culture, Tourism, and Belonging” (Panel: TV and National Identity), Erasmus-Universität Rotterdam, 5.4.2017
  • „Rächende Frauengeister und verwirrende Wandelwesen. Unheimliche Gestalten in der japanischen Kultur”
    onomato Künstlerverein, Düsseldorf, 1.12.2016
  • „A City Full of Robots: Contested Urban Space in Tezuka Osamu’s Tetsuwan Atomu”
    VSJF-Jahrestagung 2016 (undefinedPanel „Reflections on Mobility and the City of the Future“), Duisburg, 20.11.2016
  • „Sei Shônagons Kopfkissenbuch – Eine Einführung”
    Preisverleihung des Japan Foundation Übersetzerpreises, Japanisches Kulturinstitut Köln, 7.11.2016
  • "Haunting Female Otherness: Ghost Narratives in Japanese Cinema"
    Nippon Connection Filmfestival, Frankfurt a. Main, 27.5.2016
  • "Liebe nach Drehbuch. Weiblichkeitsdiskurse in aktuellen japanischen TV-Serien (terebi dorama)" (zusammen mit Nora Kottmann)
    Symposium „Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – Neue Perspektiven?“, Haus der Universität Düsseldorf, 20.5.2016
  • "Die vielen Gesichter des Prinzen Genji"
    Buchpräsentation mit Vortrag, Japanisches Kulturinstitut Köln, 23.10.2015
  • „Elaborate ‚Contact Spaces‘: Staging Japanese Gardens for Cinema“

    Symposium „Asian Gardens in the West“, Uni Düsseldorf / Schloss Benrath, 3.10.2015
  • „Räume japanischer Religiosität in Düsseldorf“

    16. Deutschsprachiger Japanologentag, Universität München, 28.8.2015
  • "Das Publikum schreibt mit: Japanische TV-Serien und Transmedialität"
    Workshop "Japanforschung im digitalen Zeitalter", Universität Erlangen-Nürnberg, 26.6.2015
  • "Aus der Fabrik des Lächelns. Die komplexen Japonismen des Murakami Takashi"
    Symposium "160 Jahre Japonismus", Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, 6.6.2015
  • "Vom Kimono ins Sissi-Kleid: Japanische Hochzeitsfeiern im Zeichen von "Tradition" und Individualisierung"
    Fachkolloquium des IIK Düsseldorf zum Thema "Jubiläen, Geburtstage und Hochzeiten in transkultureller Perspektive", 28.11.2014
  • "Katzenöhrchen, küssende Jungs und Phantasiewelten – Nachhilfe in japanischer Populärkultur"
    Seminar im Rahmen der Ausstellung "Monet, Gaugin, van Gogh ... Inspiration Japan", Folkwang-Museum Essen, 25.11.2014
  • "Erschreckendes Vergnüngen: Japanische Geister und andere Ungeheuer"
    Hina Matsuri, Museum für Völkerkunde Hamburg, 2.3.2014
  • "Marketing Japanese Weddings: How to Cash in on Tradition"
    Symposium Lived Traditionalism: Japanese Traditions Beyond Invention, Haus der Universität Düsseldorf, 30.11.2013
  • "Elegant, avant-garde, cool: The idea of 'Japanese Art'"
    18th JSPS Japanese-German Symposium, "Arts and Science", Japanisches Kulturinstitut Köln, 26.4.2013
  • "Rache und Verführung im weißen Gewand: Weibliche Geister in der japanischen Kulturgeschichte"
    Vortragsreihe "Gespenster und Dämonen in der japanischen Kulturgeschichte", Eko-Haus der japanischen Kultur Düsseldorf, 11. April 2013
  • "Fear behind crumbling concrete walls: J-Horror ghosts as symbols of social issues in contemporary Japan"
    Workshop "Ghost-Movies in Southeast Asia and beyond. Narratives, cultural contexts, audiences", Universität Göttingen (DORISEA), 4. Oktober 2012
  • "Alternative Lebensmodelle von der Stange? Angebote von Geschlechteridentität in terebi dorama"
    15. deutschsprachiger Japanologentag, Universität Zürich (undefinedPanel "Japanische Populärkultur und Gender"), 30. August 2012
  • "Konjaku Monogatari reloaded – Setsuwa als Fundus unheimlicher Motive"
    Gastvortrag Universität Tübingen, 20. Juli 2012
  • "Entwürfe einer Metropole. Tokyo in Filmen nicht-japanischer Regisseure"
    Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium Erlangen, 14. März 2012
  • "Die über-sinnliche Geliebte. Mizoguchi Kenjis Ugetsu Monogatari"
    Filmwerkstatt Düsseldorf, 12. November 2011
  • "Haunting women. Female Ghosts in Japanese Cinema and Their Origins in Japanese Traditional Arts and Folk Beliefs"
    Workshop "Ghosts in Asian Cinemas", Universität Zürich, 4. November 2011
  • "Machine Collection 01: Tokyo im Film"
    Salon des Amateurs Düsseldorf, 17. Mai 2011
  • "Die Inszenierung der Braut in der japanischen Hochzeit"
    Symposium "Frauenbilder – Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens", Universität Tübingen, 26. Juni 2010
  • "Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge"
    Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn, 23. März 2010
  • "Shinzenshiki. 'Japanische' Hochzeitsfeiern im Spiegel der Internetseiten von Shintô-Schreinen und anderen Hochzeitsanbietern"
    Promotionsvortrag, Universität Tübingen, 12. Januar 2010
  • "Die fetischistische Markierung weiblicher Haare im japanischen Film"
    14. deutschsprachiger Japanologentag, Universität Halle, 1. Oktober 2009
  • "Zorn auf Zelluloid. Weibliche Geister im japanischen Film"
    Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg, Lindenmuseum Stuttgart, 7. November 2007
  • "Yûrei – Weibliche Rachegeister in Japan"
    Lange Nacht der Tübinger Asien- und Orientwissenschaften, 29. Oktober 2007
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