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Wiss. Mitarbeiterin

Dr. Celia Spoden

Gebäude: 24.21
Etage/Raum: 04.71
Tel.: +49 211 81-14509
Fax: +49 211 81-14714

Sprechstunde

Vorlesungszeit: Montags 14:00–15:00 Uhr; am Montag, den 30.10. und 6.11.2017 fällt die Sprechstunde aus. Dafür gibt es am Donnerstag, 9.11.2017 von 14-15 Uhr einen Ersatztermin.
Vorlesungsfreie Zeit: Montags 14:00–15:00 Uhr;

Kurzprofil

Celia Spoden ist seit April 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Modernes Japan II. Sie ist zuständig für die undefinedFachstudienberatung und das undefinedKUBUS Programm, undefinedPraktikumsbeauftragte, Redaktionsmitglied der Düsseldorfer Japanstudien, betreut das studentische Netzwerk Tomonetto und ist Gründungsmitglied des Vereins undefinedFreundeskreis Modernes Japan e.V.

Von 2001 bis 2007 studierte Celia Spoden Modernes Japan und Philosophie an der HHU in Düsseldorf. Während ihres Studiums war sie 2004/5 ein Jahr als Austauschstudentin an der Ryûkyû-Universität in Okinawa. In ihrer Magisterarbeit zum „Identitätswandel in Okinawa“ beschäftigte sie sich anhand von lebensgeschichtlichen Interviews mit Konstruktionen des Eigenen und Fremden (DAAD Stipendium zur Anfertigung von Abschlussarbeiten 2006). Im Rahmen ihres 2014 abgeschlossenen Dissertationsprojekts (summa cum laude) führte sie eine qualitative Fallstudie zur subjektiven Deutung von lebensverlängernden Maßnahmen durch und interviewte Personen, die eine Patientenverfügung verfasst haben (Stipendium der Alexander von Humboldtstiftung zur Japanbezogenen Forschung, August/September 2009). Zudem arbeitete sie im vom DAAD und JSPS geförderten Projekt undefinedAltersdemenz und lokale Fürsorge im deutsch-japanischen Vergleich mit.

Celia Spodens Dissertation erschien 2015 im transcript Verlag unter dem Titel: undefinedÜber den Tod verfügen. Individuelle Bedeutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan 

Forschungsinteressen

  • Bioethische Problemstellungen, insbesondere Sterbehilfe und Patientenverfügungen
  • Selbst- und Körper-Konzeptionen
  • Schnittstelle Mensch-Maschine
  • Fremdheits- und Identitätskonstruktionen
  • Erwerbsbiografien

Projekte

undefinedAltersdemenz und lokale Fürsorge – ein deutsch-japanischer Vergleich
老人性認知症と地域支援 – 日独比較の観点から

undefinedÜber den Tod verfügen. Individuelle Bedeutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan (mit summa cum laude abgeschlossenes Promotionsprojekt, Mai 2014)



Publikationen

Monografie

Buchkapitel

  • 2017. »Chapter 12. Well-being and decision-making towards the end of life: Living wills in Japan«. In: Holthus, Barbara/Manzenreiter, Wolfram (ed.): undefinedLife Course, Happiness and Well-being in Japan. New York: Routledge, 221–237 
  • 2017. »Dai 11 shô. Songen aru shi? Nihon ni okeru kanja no jizen shijisho no kojinteki kaishaku to shakaiteki genjitsu«. [Kapitel 11. Würdevolles Sterben? Individuelle Deutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan]. Übersetzt von Takahata Yuto. Kato, Yasushi (Hg.): undefinedSongen-gainen no dainamizumu. Tetsugaku・ôyôrinrigaku ronshû. [Die Dynamik des Würde-Begriffs. Aufsatzsammlung Philosophie und Angewandte Ethik]. Tokyo: Hosei University Press, 299–326. 

Artikel

  • 2015.「尊厳ある死?日本における患者の事前指示の個人的解釈と社会的現実」[Würdevolles Sterben? Individuelle Deutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan]. Übersetzt von Takahata Yuto. In: ドイツ応用倫理学研究 / Japanisches Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik Band 5: 106–123
  • 2012. »Die Bedeutung des Fremden für die Konstruktion narrativer Identität.« In: undefinedMINIKOMI – Informationen des Akademischen Arbeitskreises Japan (Wien) 82: 27-32
  • 2009. undefined»Narrative Identitätskonstruktion – Ein Beispiel aus Okinawa.« In: Veröffentlichungsreihe des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin. Zweite Deutsch-japanisch-koreanischen Stipendiatenseminar (9. Treffen von DAAD Stipendiaten, 10.-11.7.2008) 58: 193-199

Vorträge

    • »Avoiding conflicts at the deathbed: A new awareness of dying and of living wills in Japan« Vortrag im gemeinsam mit Dorothea Mladenova and Juljan Biontino organisierten Panel »Attitudes toward Death, Dying and Funerary Customs in Japan - Past, Present and Future«, EAJS Conference in Lissabon/Portugal, August 2017
    • Kommentar zur »Session C: Ontology and Human-Machine Interaction: The Case of ALS and Cyborg-type Robot HAL« beim Workshop: »Humans & Machines in Medical Contexts: Case Studies from Japan«, Deutsche Institute für Japanstudien (DIJ) in Tokyo, März 2017 
    • »Differing approaches to terminal care for people with dementia in a Japanese and a German care facility« The 2nd European Association for Japanese Studies (EAJS) Conferences in Japan, Kobe University, September 2016
    • »Von Menschen im ›Pflanzen-Zustand‹ und ›künstlicher Beatmung‹. Zur Deutung von Medizintechnik im Kontext von Patientenverfügungen«, Vortrag in der Technik Fachgruppe im Rahmen der Jahrestagung der Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) an der Universität Leipzig, November 2015
    • »Weiterleben lernen: Strategien im Umgang mit chronischer Krankheit. Fallbeispiele aus Japan«, Sektion Ethnologie, 16. deutschsprachige Japanologen Tag an der Ludwig-Maximilians-Universität München, August 2015
    • »Würdevolles Sterben? Individuelle Deutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan«, Deutsch-Japanischer Workshop Zur Aktualität des Würdebegriffs, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, März 2015
    • »Conceptions of a meaningful life and ›good death‹ in end of life decision-making«, International Workshop Deciphering the Social DNA of Happiness: Life Course Perspectives from Japan, Universität Wien, Österreich, April 2014
    • »Planen mit dem Unplanbaren – Von der Projektidee zum Interview«, Workshop Feldforschung in Japan – Berichte aus der Praxis, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Juni 2011
    • »Selbstbestimmtes Lebensende – eine unmögliche Illusion?« (Japanisch), Deutsch-Japanischer Workshop Leben, Sterben, Menschenwürde, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, März 2011
    • »Selbstbestimmtes Lebensende? Zur Bedeutung von Entscheidungsfindungen bei chronisch Kranken«, Fachgruppe Soziologie und Sozialanthropologie, Jahrestagung der Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF), Goethe Universität, Frankfurt am Main, November 2010
    • »Wer entscheidet? Eine Fallstudie zu Patientenverfügungen und Entscheidungsfindungen in Japan«, Institut für Geschichte, Philosophie und Ethik der Medizin, Universität Ulm, Oktober 2010
    • »Patientenverfügung in Japan – Ausdruck selbstbestimmter Entscheidungsfindung?«, Mittagsforum des Instituts für Ostasienwissenschaften, Ruhr-Universität Bochum, Juni 2010
    • »Sterbehilfe und Patientenverfügung als Ausdruck einer Vertrauenskrise? Biomedizin und die soziale Praxis des Umgangs mit dem Sterben«, Vortrag mit Dr. Uwe Krähnke Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis, Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst, Schwerte, Oktober 2009
    • »Zum Spannungsverhältnis zwischen ärztlicher Fürsorge und Patientenautonomie am Beispiel von Patientenverfügungen« (deutsch/japanisch), Vortrag auf der Tagung Feministische Ethik mit dem Schwerpunkt das Konzept der Menschenwürde oder zwischen Sorge und Autonomie Nanzan Universität in Nagoya, Japan, September 2009
    • Vorstellung des Promotionsprojekts im Rahmen der Winterschule Verantwortlichkeit – eine nützliche Illusion?, Marsilius Kolleg, Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Februar 2009

    Lebenslauf

    Mai 2014

     

    Abschluss der Promotion mit summa cum laude

    Seit Mai 2008 bis heute

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Modernes Japan an der Heinrich-Heine-Univerität Düsseldorf

    Februar 2009

    Teilnahme an der Winterschule Verantwortlichkeit – eine nützliche Illusion? des Marsilius Kolleg der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Mai 2007 bis März 2008

    Freiberufliche Tätigkeit in der Mülheimer Lokalredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

    Oktober 2001 bis September 2007

    Magisterstudium Modernes Japan und Philosophie an der HHU in Düsseldorf

     

    Stipendien und Auslandsaufenthalte

     

    Mai 2017

    »Songenshi und die Sterbehilfe-Debatte in Japan« (Spezielle Vorlesung Japanologie II), Lehrauftrag am Asien-Orient Institut der Universität Zürich, Schweiz

    April 2016 bis 
    März 2017

    Fellowship der Canon Foundation Europe für ein Projekt zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) in Japan

    Mai 2010

    Erasmus Teaching Assignment University of Ghent. Blockseminar: »Is there a Right to Die? The Case of an ALS Patient in Japan« (Englisch)

    August 2009 und September 2009

    Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung zur japanbezogenen Forschung: Forschungsaufenthalt zur Durchführung von Interviews und teilnehmender Beobachtung im Rahmen der Doktorarbeit »Entscheidungsfindungen zum Lebensende am Beispiel von Patientenverfügungen in Japan«

    Oktober 2006 bis Dezember 2006

    DAAD-Kurzzeitstipendium zur Anfertigung von Abschlussarbeiten im Ausland: dreimonatiger Aufenthalt in Okinawa zur Durchführung von lebensgeschichtlichen Interviews und Feldforschung zum Thema »Identitätswandel in Okinawa«

    Oktober 2004 bis September 2005

    JASSO-Stipendium für einen Auslandsaufenthalt an der Ryûkyû-Universität in Okinawa

     

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